Potsdam, 4. Oktober 2025 – Zum Welttierschutztag schlägt der Landestierschutzverband Brandenburg Alarm:
Die Tierheime und tierheimähnlichen Einrichtungen sind überfüllt, Gebäude marode und die Finanzierung völlig unzureichend.
„Wir merken nichts davon, dass der Tierschutz in § 20a des Grundgesetzes verankert ist“, kritisiert der Vorsitzende Rico Lange.
Dramatische Lage
- Überfüllte Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen: Immer mehr Fund- und Abgabetiere, keine freien Plätze.
- Investitionsstau: Sanierungen und Modernisierungen bleiben liegen.
- Finanzielle Not: Kosten für Fundtiere müssen oft vor Gericht eingeklagt werden.
Hinzu kommt: Der Erlass zur Tierheimordnung in Brandenburg verlangt hohe Standards, die Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen auch umsetzen wollen – doch die nötigen Mittel fehlen.
Während Sportvereine bundesweit mit einer Milliarde Euro gefördert werden, gehen Tierschutzvereine leer aus, obwohl sie kommunale Pflichtaufgaben erfüllen. Spenden können diese Lücke nicht decken.
„Ohne verlässliche Finanzierung werden Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen zu Orten, an denen Probleme nur verwaltet werden“, warnt der stellvertetende Vorsitzende Dr. Burkhard Wendland.
Forderungen
- Höhere Fördermittel,
- klare Zuständigkeit der Kommunen für Fundtiere,
- echte Planungssicherheit.
Kontakt:
Landestierschutzverband Brandenburg e.V.
E-Mail: info@tierschutzbrandenburg.de – Tel. 0162 797 2282

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